Viele Menschen träumen vom eigenen Hund, doch gerade beim ersten Hund ist die Wahl der richtigen Rasse entscheidend. Nicht jeder Hund ist für Anfänger geeignet – manche brauchen viel Erfahrung, Training und Konsequenz, während andere Rassen als unkompliziert und familienfreundlich gelten. In diesem Ratgeber erfährst du, welche Hunde sich für Anfänger eignen, welche Faktoren bei der Wahl wichtig sind und welche Fehler du unbedingt vermeiden solltest.
Nicht die Größe oder das Aussehen sind entscheidend, sondern Charakter, Temperament und Bedürfnisse. Ein hundeerfahrener Halter kann mit anspruchsvollen Rassen umgehen, ein Anfänger sollte sich hingegen auf Hunde konzentrieren, die folgende Eigenschaften mitbringen:
Es gibt viele Hunderassen, die sich gut für Anfänger eignen. Hier findest du eine Übersicht mit den bekanntesten und beliebtesten:
Der Labrador ist einer der beliebtesten Familienhunde überhaupt. Er ist freundlich, menschenbezogen und leicht zu erziehen. Labradore sind sehr lernwillig und eignen sich gut für aktive Anfänger, die gerne draußen sind.
Ähnlich wie der Labrador ist auch der Golden Retriever ein idealer Anfängerhund. Er ist ausgeglichen, anhänglich und lässt sich gut erziehen. Sein freundliches Wesen macht ihn besonders als Familienhund beliebt.
Der Mops ist ein kleiner, unkomplizierter Hund, der durch sein freundliches und humorvolles Wesen besticht. Er ist pflegeleicht, braucht keine extrem langen Spaziergänge und passt gut zu weniger aktiven Menschen.
Dieser kleine Spaniel ist besonders anhänglich und verschmust. Er ist sehr freundlich zu Kindern und anderen Tieren, was ihn zum idealen Familienhund macht. Er benötigt jedoch regelmäßige Fellpflege.
Der Pudel ist intelligent, leicht erziehbar und in verschiedenen Größen erhältlich. Er haart kaum und ist daher auch für Allergiker geeignet. Allerdings braucht er regelmäßigen Besuch beim Hundefriseur.
Eine kleine, liebenswerte Rasse, die sehr menschenbezogen ist und sich gut anpasst. Sie gilt als Anfängerhund, da sie freundlich und unkompliziert ist.
Die „Frenchie“ ist robust, pflegeleicht und ein echter Clown. Sie ist menschenbezogen, braucht nicht übermäßig viel Auslauf und gilt als idealer Stadthund. Allerdings gibt es bei der Zucht gesundheitliche Probleme (Atemwege), daher nur bei seriösen Züchtern kaufen.
Es gibt auch Hunderassen, die sich für Anfänger nur bedingt oder gar nicht eignen, da sie sehr anspruchsvoll sind:
Neben der Wahl der Rasse sind auch Vorbereitung und Erziehung entscheidend. Hier einige Tipps für angehende Hundehalter:
Viele Ersthundebesitzer machen ähnliche Fehler. Diese solltest du vermeiden:
Besonders beliebt sind Labrador Retriever, Golden Retriever, Mops, Cavalier King Charles Spaniel und kleinere Pudel. Sie gelten als freundlich, gut erziehbar und familiengeeignet.
Welpen sind süß, brauchen aber viel Geduld und Training. Für Anfänger kann ein erwachsener Hund aus dem Tierheim eine gute Wahl sein, da er oft schon stubenrein und erzogen ist.
Nicht unbedingt. Manche kleinen Rassen sind sehr temperamentvoll und eigensinnig (z. B. Terrier). Wichtiger als die Größe sind Charakter und Bedürfnisse.
Am besten informierst du dich ausführlich über verschiedene Rassen, sprichst mit Züchtern oder Tierheimen und lernst Hunde persönlich kennen. So kannst du prüfen, ob die Chemie stimmt.
Der erste Hund ist eine aufregende Entscheidung, die gut überlegt sein sollte. Für Anfänger eignen sich besonders freundliche, ausgeglichene und leicht erziehbare Rassen wie Labrador, Golden Retriever, Mops oder Pudel. Wichtig ist nicht nur die Rasse, sondern auch, dass du genug Zeit, Geduld und Verantwortung mitbringst. Mit guter Vorbereitung und der richtigen Wahl kannst du viele glückliche Jahre mit deinem Hund verbringen.
ÜBER DIE AUTOREN:

Melanie, Markus und Stefanie
Wir sind die Gründer und Experten von Die-Hunde-Schule.de und freuen uns euch bei der Erziehung eures Hundes unterstützen zu können. Mit mehr als 10 Jahren Erfahrung konnten wir mit unseren Ratgebern und Kursen tausenden Hundebesitzern helfen.

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